Staatliche Überwachung verhindern

Staatliche Überwachung zielt hauptsächlich darauf ab, Verbindungsdaten zu ermitteln.
  • wer hat mit wem telefoniert,
  • welche Internetseiten wurden besucht,
  • wer hat wem eine E-Mail oder sonstige Nachricht geschrieben.
  • wer hat wem einen Brief geschrieben.
Ob Inhalte ausspioniert werden ist zur Zeit noch nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.

Wie können wir uns gegen diese Überwachung schützen?

Telefonverbindungsdaten

1. Möglichkeit: Sie benutzen möglichst viele SIM-Karten, die sie von irgendeinem Fremden haben anmelden lassen. Hauptsache sie melden die SIM-Karte nicht auf den eigenen Namen an. Dadurch kann dann ihr Aufenthaltsort nicht mehr ermittelt werden. Es versteht sich von selbst, dass sie immer wieder neue SIM-Karten verwenden müssen. Nachteil: Ihrem Bekanntenkreis müssen sie die jeweils neuen Telefonnummern am besten persönlich mitteilen.
2. Möglichkeit: Sie benutzen CALLBACK-Provider. Dem Provider übermitteln sie die gewünschte Zielrufnummer per Kurzanruf. Es werden zwei Telefonverbindungen hergestellt: Eine vom Provider mit Ihnen und eine vom Provider zur Zielrufnummer. Vorteil, die Gespräche können nicht per IMSI-Scanner mitgehört werden, weil diese Geräte nur bei ausgehenden Gesprächen funktionieren. Die staatliche Überwachung kann immer nur Gespräche zum Provider feststellen.

Ein Mithören der Gespräche kann nicht verhindert werden. Voraussetzung für's Mithören ist natürlich aber, dass sie als Teilnehmer identifiziert wurden, was sie mit den oben beschriebenen Methoden zu verhindern suchen.
Vorsorglich sollten sie eine Verschlüsselungstabelle verwenden:
z.B.
Sprengstoff = Windeln
Gewehr = Rassel
Panzer = Kinderwagen
Krack = Milchpulver
Orte = Referenzpunkt +- Ordinate und Abzisse
Zeiten +- tage und Stunden

Solch eine Tabelle muss regelmäßig geändert werden und ist selbstverständlich nur eine schwache Verschlüsselung, aber besser als nichts.

Besuchte Internetseiten

Benutzen Sie das TOR-Projekt.





Kommentare