Neues Smartphone, was nun

Vortrag in der Strandklinik in Boltenhagen am 03.08.2016 


Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst etwas über mich. Ich bin 63 Jahre alt. Jetzt in Frührente. Ehemaliger Patient dieser Klinik. Vermessungsingenieur und Programmierer von Beruf. Zu den Aufgaben des Programmierers in einem Konzern gehört nicht nur das Programmieren, sondern auch die Betreuung der Kollegen mit all ihren großen und kleinen EDV-Problemen. Die kollegiale Hilfe war immer eine angenehme Abwechslung: Mal aus dem Stress heraus. Das Smartphone gehörte nicht zu meinem beruflichen Alltagsgeschäft, sondern die Großrechner, wie sie in Konzernen eingesetzt werden. Trotzdem, wer in dieser Branche arbeitet, probiert immer alle Gadgets (also technischen Spielereien) aus, die es zu kaufen gibt. Das ist zwanghaft, dem kann man sich nicht entziehen. Weil man einfach immer auf dem neuesten technischen Stand sein möchte. Also kennt man alle Möglichkeiten, die einem ein solches Smartphone bietet.

Ich habe nun viele Erfahrungen mit Gleichaltrigen:
  • Manche haben gar keines, weil sie glauben, keines zu benötigen.
  • Manche werden von Ihren Kindern damit überrumpelt.
  • Manche wollen nicht zum alten Eisen gehören und kaufen sich deshalb eines.
  • Andere sind ambitionierte Technikfreaks. Diese Gruppe wird sich heute Abend langweilen. 
Der Vortrag ist für diejenigen bestimmt, denen das Smartphone noch etwas unheimlich ist.
Stellen sie gern Fragen allgemeiner Natur. Spezielle Fragen, die nur sie oder ihr eigenes Smartphone betreffen, können nach dem Vortrag gestellt werden. Gern können Sie auch einen Beratungstermin mit mir vereinbaren.

Was ist nun das Neue an einem Smartphone

Folie: Vergleich Mobiltelefon (Handy) mit einem Smartphone

Ein herkömmliches Mobiltelefon, auch Handy genannt, hat eine vom Hersteller fest vorgegebene Funktionalität. Sie können damit natürlich telefonieren, SMS verschicken, Termine und Kontakte speichern. Die teureren Geräte hatten etwas mehr Funktionen, die billigen dementsprechend etwas weniger. Eine Erweiterung ist unmöglich.
Was ist nun das revolutionäre an einem Smartphone. Vorweg: Die wörtliche Übersetzung ist "intelligentes Telefon". Das trifft es aber nicht wirklich so ganz genau. Richtigerweise müsste man eigentlich sagen: programmierbares Telefon, noch richtiger: extrem stark verkleinerter Personalcomputer, der auch telefonieren kann. Wobei die Betonung auf "auch" liegen sollte. Es liegt an ihnen, welche Funktionalität, mit anderen Worten welche App's (Applikationen=Anwendungen) sie auf das Gerät laden. Nicht der Hersteller, sondern sie allein bestimmen, was sie mit dem Smartphone machen können.

Ich möchte heute Abend diejenigen ansprechen, die das Smartphone immer noch genauso nutzen wie ein Mobiltelefon.

Techniken mit dem Smartphone zurecht zu kommen.

Folie: Techniken mit dem Smartphone zurecht zu kommen.
  1. Vergessen Sie: Smartphones sind nur etwas für Jüngere
  2. Haben Sie keine Angst, irgendetwas kaputt machen zu können.
  3. Legen Sie einfach los. Probieren Sie einfach alles aus.
  4. Zuletzt nehmen Sie das Handbuch zu Hilfe. lesen ein Seite und probieren Sie das Gelesene sofort aus.
Was Sie keinesfalls tun sollten ist, schreiben Sie sich Abläufe nicht auf.  Sie vergessen es sowieso wieder.

Mit dem wichtigsten heimlichen Vorurteilen möchte ich als erstes Aufräumen:
  • Smartphones und die moderne Technik ist nur was für Jüngere.
  • Ich bin zu alt dafür. Ich verstehe das sowieso nicht.
  • Ich brauche sowas sowieso nicht. Nur um zu telefonieren? Da hätte es mein altes Handy auch getan. 
Die meisten Menschen unterschätzen ihre Fähigkeiten gewaltig und trauen sich viel weniger zu, als sie wirklich können. Ich habe in meiner Berufspraxis erlebt, dass gerade die Älteren, nachdem sie ihre anfänglichen Ängste überwunden hatten und sich bloß keine Blöße geben wollten, sich richtig in die neue Technik hinein gekniet hatten und dadurch im Endeffekt den Jungen weit überlegen waren. Genauso kann es mit den Smartphones laufen.
Ich gebe zu, die Geräte haben ihre eigenen Bedienkonzepte, die sich nicht jedem sofort erschließen. Es ist wie mit dem Auto fahren. Wenn die Anordnung der Fußpedale und der Gangschaltung erst mal verinnerlicht sind, braucht man beim Fahren nicht mehr darüber nachzudenken. Falls Sie Erfahrung mit einem PC haben, denken Sie daran, dass es ein kleiner PC ist und auch prinzipiell genauso bedient wird.

Nur Auto fahren ist viel aufwendiger und riskanter. Eine falsche Reaktion und es kann zu einem folgenschweren Unfall kommen. Wenn sie das Smartphone falsch bedienen passiert :...... gar nichts. Im schlimmsten Fall tut es einfach nicht was es soll.

Wenn sie ihr Smartphone noch nicht ausgepackt haben, lassen Sie sich nicht von der Bedienungsanleitung irritieren, da stehen ohnehin nur sie eminent wichtige Dinge drin wie: Tauchen sie das Gerät nicht unter Wasser. Lassen Sie es nicht aus 20m Höhe fallen. Wenn Sie mit dem Hammer drauf schlagen, könnte es Schaden nehmen. Das sind so wichtige Hinweise, die ihnen sicherlich neu sind. ->Lacher
Der einzige wichtige Hinweis ist vielleicht, wie sie das Gerät öffnen und die SIM-Karte einsetzen. Das ist manchmal vigeliensch. Die SIM-Karte (subscriber identity module) ist diese kleine Karte mit goldfarbenen Kontakten drauf. Achten sie auf die Abschrägung! Setzen sie die Karte genau nach Anleitung ein.
Wichtig: Die Mappe mit den Passworten / PIN's haben sie sehr sorgfältig auf.

SIM-KarteIhre SIM-Karte sieht ähnlich aus.


Aber ansonsten brauchen sie zunächst keine Zeit mit der Bedienungsanleitung vergeuden. Schalten Sie das Gerät einfach ein und legen los. Der Ein-Aus-Schalter ist meistens oben rechts und muss mehrere Sekunden gedrückt werden. Wer sich total unsicher ist, lässt sich bei der ersten Einrichtung helfen. Dabei werden Name, Adresse und E-Mailadresse eingegeben.
Dann aber beginnt das Abenteuer. Es ist wie ein Labyrinth. Sie wissen nicht, was sie zuerst tun sollen. Gehen Sie nach der alten Fernsehtechnikermethode vor. Was ist diese Methode?
Früher waren Dutzende von Röhren in so einem Fernseher eingebaut. Nun der Techniker hat eine Röhre nach der anderen ausgetauscht, bis der Fernseher wieder lief und die defekte Röhre gefunden war.
Machen Sie es genauso. Probieren sie es einfach mal aus:
  • Kurz tippen
  • Lang tippen
  • doppelt tippen
  • wischen
  • nach links wischen
  • nach rechts wischen
  • nach oben wischen
  • nach unten wischen
Meistens passiert irgend etwas. Sie werden eine gewisse Systematik beobachten:
  1. Kurzes Tippen startet eine App (Application=Anwendung=Programm) oder öffnet einen Eintrag. Alte Hasen werden merken, es ist die gleiche Funktion wie beim PC ein Klicken mit der linken Maustaste.
  2. Langes Tippen bearbeitet einen Eintrag. Es ist die gleiche Funktion wie beim PC ein Klicken mit der rechten Maustaste.
  3. Mit Wischen oder Ziehen kann man zum nächten Eintrag / Bild blättern.
Wie überall, jede App funktioniert anders, aber die prinzipielle Bedienung ist überall gleich. Wie beim Auto, dort sind die Fußpedale auch immer in der selben Anordnung. Es führt kein Weg daran vorbei, einfach überall mal drauf tippen und sehen was passiert.
Was tun, wenn man gar nicht mehr weiter kommt? Tante Google fragen! Die weiß alles!!! Gründlich lesen und wenn man dann immer noch nicht weiter weiß, darf man auch ruhig mal fragen. Ich rate dringend davon ab, zu versuchen, die Bedienung zu erlernen, nur dadurch, dass man andere fragt. Der Lerneffekt ist gleich Null.

Wenn sie den ersten Kontakt mit dem neuen Smartphone hinter sich haben, wenden sie sich wieder der Bedienungsanleitung zu. Denn ganz überflüssig ist die Bedienungsanleitung natürlich doch nicht. Man sollte sie schon einmal durchlesen. Aber eine Beschreibung, wie alle App's funktionieren, können sie dort nicht finden. Eventuell ist die Bedienung der mitgelieferten Apps beschrieben. Es ist wie bei der Bedienungsanleitung eines Autos. Dort stehen so nützliche Dinge drin, wie man das Öl wechselt oder die Glühbirnen austauscht, aber die Verkehrsregeln werden dort nicht erklärt. Genauso ist es mit dem Smartphone.

GEBEN SIE NICHT AUF! Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Geben sie sich selbst mehrere Wochen Zeit.

Irgendwann können sie damit telefonieren, Emails schreiben und Kontakte verwalten. Das sind die wichtigsten Funktionen. Aber das ist, als wenn sie mit einem Rennwagen zum Einkaufen fahren. Das Smartphone kann viel mehr. Die Funktionen sind fast nur durch ihre eigene Vorstellungskraft begrenzt.
Was man sonst noch alles damit anfangen kann, beschreibe ich jetzt im Zweiten Teil: "Was man sonst noch mit einem Smartphone machen kann."

Wo sie Hilfe bekommen:

Folie: Wo sie Hilfe bekommen
  • Die Hotlines der Hersteller. Unterschiedlich gut, unterschiedlich teuer. Wie gut die Unterstützung nach dem Kauf ist, sollte eigentlich beim Kauf mit entscheidend sein.
  • Samsung bietet kostenfreie Unterstützung per Fernwartung an. Ich habe zufällig ein Gerät von Samsung. Andere Hersteller haben möglicherweise auch gute Hotlines.
  • Suchen sie auf Google und Youtube. Auf Youtube findet man hervorragende Erklärungen. Das ist meine bevorzugte Quelle. Es gibt zu jeder Fragestellung in der Regel eine Vielzahl von Antworten. Bevorzugen sie die Antworten von Fachleiten.
  • Es gibt eine große Auswahl guter Anleitungsbücher, die sich ganz allgemein mit Android (bzw. iOS) beschäftigen. Derjenige, der rundherum gut informiert sein will, ist damit gut bedient.
  • Zeitschriften sind zwar manchmal hilfreich, aber häufig mit Fachbegriffen überladen. Ich verstehe auch nicht alles, weil viele Begriffe eine Erfindung der Autoren ist.

Mobilfunkvertrag auswählen

Folie: Mobilfunkvertrag auswählen
  • Niemals in einem Handyshop am selben Tag einen Vertrag unterschreiben. Sie können nur zu Hause den Vertrag vollständig beurteilen. Die Verkäufer sind darin bestens geschult, sie über die entscheidenden Kostenbestandteile zu täuschen.
  • Niemals am Telefon etwas bestellen. Hier haben sie noch weniger Überblick über die Vertragsbestandteile. Es macht sehr viel Aufwand, unter geschobene Vertragsbestandteile los zu werden.
  • Sehr gründlich die Konditionen vergleichen. Unverständliche Begriffe vorher klären. Das ist zugegebenermaßen nicht einfach. Lohnt sich aber.
  • Der Kauf eines Smartphones zusammen mit einem Mobilfunkvertrag ist in der Regel deutlich teurer, als beides getrennt zu erwerben. Das Smartphone wird zum Listenpreis berechnet. Der sogenannte Straßenpreis ist in der Regel deutlich günstiger. Die Tarife sind nicht die günstigsten.
  • Wer sich von einem Lebensmitteldiscounter (z.B. Aldi, Lidl, Penny) eine SIM-Karte holt, kann nichts falsch machen. Die Netzabdeckung könnte jedoch eingeschränkt sein. Vieltelefonierer sollten zu den bekannten Anbietern gehen.

Smartphone auswählen 

Folie : Smartphone auswählen
  • Wählen Sie ein umsatzstarkes Betriebssystem: Betriebssysteme sind Programme wie Windows, die die Basisfunktionen eines PC's oder auch eines Smartphones bereit stellen. App's (Programme) funktionieren immer nur mit einem ganz bestimmten Betriebssystem.
    iOS (Apple) oder Android sind am stärksten verbreitet. Dazu auf den folgenden Folien mehr.
    Die anderen BS wie WindowsPhone, Symbian, Blackberry sind am Aussterben. Für diese werden von den meisten Entwicklern keine App's mehr erstellt.
  • Hauptspeicher kann ruhig etwas mehr sein. Sonst können sie nur begrenzt App's installieren oder über Whatsapp Bilder tauschen.
  • Der Akku sollte vom Anwender selbst gewechselt werden können. Ein Akku hält ungefähr 2 Jahre. Apple und einige andere Hersteller gehen davon aus, dass sie das Gerät nach 2 Jahren entsorgen und deshalb der Akku nicht getauscht werden braucht. Ich persönlich benutze mein Smartphone länger und bin ganz froh, dass ich den Akku selber tauschen kann. Kaufen sie Ersatzakkus nur vom Hersteller. Alle anderen sind zwar deutlich billiger, aber in der Regel gefälscht und die Kapazität sehr gering.
  • Gerade neu herausgekommene Modelle sind unverhältnismäßig teuer. Das Betriebssystem sollte jedoch mindestens Android 4.4, besser höher sein. Wenn sie ihren Enkelkindern eines schenken wollen, sollte es aber schon das allerneueste sein, sonst sind sie beleidigt.
  • Die Auflösung von Bildschirm und Kamera treibt den Preis hoch. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Fast alle benutzen das Smartphone auch als Digitalkamera, da sollte die Auflösung nicht zu gering sein. Nicht alle Smartphone können auch Barcodes und QR-Codes erkennen.

Welche Gefahren gehen von einem Smartphone aus

Folie: Welche Gefahren gehen von einem Smartphone aus
  • Elektrosmog Den Begriff Elektrosmog kann ich nicht mehr hören. Es gibt keine einzige ernstzunehmende Untersuchung, die belegt, dass da was dran ist. Ich habe auch noch nie gehört, dass da irgendjemand nachweislich daran erkrankt ist. Mir kommt es vor, wie bei der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth, bei der manche Zeitgenossen behaupteten der Geschwindigkeitsrausch bei über 35km/h würde die Reisenden in den Irrsinn treiben. Bei Elektrosmog vermischt sich Religion und Wissenschaft. Da drüber kann man nicht diskutieren. Jeder soll seinen Glauben behalten. Meinen Standpunkt kennen sie.
  • Vereinsamung.
    Durch viele Medien geistert die Behauptung, das Smartphone würde der Vereinsamung Vorschub leisten. Mein ganz privaten Erfahrungen sind ganz andere: Ich habe meine Enkeltochter und sie mich, die etwa 60 km von mir weg wohnt, fast täglich über Skype gesehen.
    Familien halten den Kontakt über Bildtelefonie mit ihren Angehörigen, die sich in anderen Ländern und Kontinenten aufhalten. Das sind so Highlights.
    Aber auch sonst, meine Kinder rufen einfach mal durch, und fragen, ob sie mal vorbei kommen können. Der Alltag hat noch tausende Geschichten, wie moderne Technik der Vereinsamung entgegenwirkt. Weitere Beispiele würden zeitlichen Rahmen sprengen.
  • Spielsucht. Natürlich kann man mit einem Smartphone genauso spielen, wie mit einem PC: Und natürlich ist es gefährlich  zu spielen und gleichzeitig über die Straße zu laufen. Das liegt auf der Hand. Aber es ist natürlich eine Entscheidung jedes einzelnen. Keiner wird gezwungen, sich vom Smartphone ablenken zu lassen.
  • Kostenfallen und Überschuldung. Das ist eine echte Gefahr! Viele Anbieter haben in den AGB's gut versteckte Klauseln eingebaut, die sich hinterher als Kostenfalle heraus gestellt haben. Um sich zu schützen einige Tipp's:
    Wenn sie das Smartphone zum ersten Mal nutzen, schalten sie als erstes die Internetverbindung über Mobilfunk ab. Nach der ersten Benutzung versuchen alle Programme sich zu aktualisieren, was ein gewaltiges Datenvolumen verbrauchen kann. Erst wenn sie das Gerät so eingestellt haben, dass es die Aktualisierungen (Updates) über das kostenfrei WLAN holt, können sie die mobile Internetverbindung wieder aktivieren.
    Manche App's, besonders Spiele, wollen sich Zusatzleistungen extra bezahlen lassen. Das ist bei Jugendlichen, die Zugriff auf Papa's Kreditkarte haben ein echtes Problem. (Überschuldung droht) Es gibt natürlich auch seriöse Anbieter, die sich Erweiterungen bezahlen lassen wollen. Da ist nichts gegen zu sagen.

Typische Ausstattung eines Smartphones

Folie: Typische Ausstattung eines Smartphones
  • Ein oder zwei Kameras. Mit der zweiten Kamera kann man sich selber filmen. 
  • Blitz, Dauerleuchte. Auch als Taschenlampe verwendbar.
  • Globales Positionierungsmodul (GPS). Wichtig für Navigationsanwendungen
  • Kompass
  • Schweresensor, Wasserwaage
  • Bewegungssensor
  • Telefon. Naja telefonieren geht auch.
  • Mobile Kommunikation (GPRS=langsam, UMTS=schneller, LTE=am schnellsten)
    Brauchen Sie, um unterwegs mit dem Internet verbunden zu sein. Die Datenmenge, die sie in hoher Geschwindigkeit übertragen können, ist je nach Vertrag begrenzt, beziehungsweise kostenpflichtig.
    Vermeiden Sie, mobil Filme zu sehen. Das verbraucht Ihr Datenvolumen rasend schnell.
  • WLAN. Damit verbinden Sie Ihr Smartphone mit dem häuslichen Internet. In der Regel ohne zusätzliche Kosten und meistens schneller als über den mobilen Weg.
  • Bluetooth. Funknetz mit Reichweiten bis zu ca 15m. Wird für Freisprechen und für schnurlose Kopfhörer benutzt.
  • NFC=Near Field Communication, Funknetz mit Reichweiten bis zu wenigen cm. Wird zum Bezahlen an der Supermarktkasse benutzt. (Ist aber noch in der Entwicklung)

Nützliche App's, die vielleicht nicht jeder kennt. 

Folie: Nützliche App's, die vielleicht nicht jeder kennt. 
  • Ein Barcode (EAN-13) ist auf jedem Artikel aufgedruckt. Jeder Artikel weltweit besitzt einen eindeutigen Barcode. Der Barcode wird an der Kasse gescannt und das System kennt Artikel und Preis. Sie können den Barcode aber auch mit Ihrem Smartphone einscannen und das Smartphone nennt Ihnen den günstigsten Preis weltweit. Das geht in Sekunden. Ladeninhaber sind nicht begeistert, dass Sie in Sekundenschnelle Preisvergleiche anstellen können. Aber es ist Ihr gutes Recht.
  • Ein QR-Code ist sowas ähnliches wie ein Barcode, nur dass sich statt Zahlen beliebige Texte verschlüsseln lassen. QR-Codes werden Ihnen z.B. Visitenkartendaten, detaillierte Inhalts- und Herkunftsinformationen (gesehen bei ALDI) mitgeteilt werden. Sie brauchen sich nichts mehr aufzuschreiben, sondern erhalten umfangreiche Informationen quasi auf Ihr Smartphone gebeamt.
  • Mit Hilfe des GPS weiß ihr Smartphone immer, wo es sich befindet. Dass dadurch ein Navigationsgerät ersetzt wird, ist schon eher bekannt. Für die Navigation von Fahrradfahrern und Fussgängern ist es auch ideal. Selbstverständlich werden auch die Bahn-, Schiffs-, Flug- und Nahverkehrsverbindungen angezeigt. Navigationsgeräte sind überflüssig geworden.
    Aber dadurch ist es auch möglich, nach Briefkästen, Postfilialen, Banken, Hotels, Gaststätten zu suchen. Überhaupt nach allem, was irgendwie von Interesse ist. Selbst eine App zur Suche nach öffentlichen Toiletten gibt es. Meine Lieblingsprogramme sind App's, die mir die preisgünstigste Tankstelle anzeigen und die mich vor dem nächsten Blitzer warnen. Diese beiden App's sparen bei Vielfahrern die Kosten fürs Smartphone und den Vertrag schnell ein.
    Haben Sie Ihr Auto schon mal auf einem Großparkplatz wie bei der CeBit abgestellt. Selbst wenn Sie sich den Gang merken, ist es nicht einfach, das eigene Auto wiederzufinden. Auch dafür gibt es eine geeignete App, die sie zu Ihrem Auto zurück lotst.
  • Sie wollen einen fremdländischen Text, meinetwegen auch auf chinesisch, arabisch oder Kisuaheli, übersetzen. Nicht leichter als das. Benutzen Sie Google-Translator. Google-Translator scannt den Text, übersetzt ihn und liest den übersetzten Text auch noch vor. Umgekehrt können sie einen Text hineinsprechen, übersetzen lassen und in der fremden Sprache vorlesen lassen.
  • Benutzen Sie App's wie Skype und Whatsapp für internationale Gespräche. Diese App's nutzen das Internet und sind kostenfrei. Sie müssen nur für die Verbindung ins Internet zahlen. Die Sprachqualität ist hervorragend. Gleichzeitig kann über die zweite Kamera das eigene Bild mit übertragen werden. Mein Favorit ist Whatsapp, weil dort alles verschlüsselt wird und niemand mitlesen kann.
  • Natürlich können Sie genau wie bei einem PC alle Zeitungen lesen. Alle Zeitungen haben auch eine Webseite auf der Sie die aktuellen Nachrichten lesen können. Für besonders ausführliche Berichte müssen sie in der Regel extra bezahlen. Sie tun etwas für den Umweltschutz: Jede Menge Holz ist nicht mehr für den Zeitungsdruck erforderlich. Ein ganz entscheidender Vorteil kommt noch hinzu: Sie können ganz viele Quellen miteinander vergleichen.
  • Bei fast allen Fernsehsender kann das aktuelle Programm auch über Internet gesehen werden. (Teilweise kostenpflichtig) Oder Sie sehen bereits gesendete Sendungen in den Mediatheken. (Kostenfrei)

Jedermann hat andere Lebensweise, Interessen und Hobbys. Deshalb kann man keine App-Liste empfehlen, die jeder haben muss. Ich empfehle jedem den Google Play Store bzw. iOS App Store von Apple regelmäßig durchzustöbern. Sie werden immer wieder etwas finden, was für Sie nützlich ist.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. Sie können jetzt gern noch Fragen allgemeiner Art stellen.

Wer Fragen zu seinem eigenen Smartphone hat, kann jetzt einen Beratungstermin mit mir verabreden.




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