Keine Angst mit dem Internet-Banking

Lassen Sie sich nicht verunsichern

Vorwort

Fast alle Medien: Fernsehen, Zeitschriften, Rundfunk machen sich ein Sport daraus, ihre Kunden zu verunsichern. Nicht weil sie vor echten Gefahren warnen wollen, sondern weil es darum geht möglichst viel zu verkaufen. Dabei passiert es auch mal, dass Ratschläge dabei sind, die man wirklich beherzigen sollte. Aber das meiste wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Viele Gefahren sind derart konstruiert, dass sie in Wirklichkeit nicht vorkommen, oder nur dann, wenn man alle Vorsichtsmaßnahmen in den Wind schlägt. Leider wird in der Presse in der Regel nur gewarnt und verunsichert, die Vorsichtsmaßnahmen, die man ergreifen sollte, aber nicht beschrieben. Wenn sie jedoch die hier beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen ist Internet-Banking viel sicherer, als wenn sie in die Filiale gehen. Alle Betrügereien funktionieren nur mit sehr, sehr großer Fahrlässigkeit des Anwenders.

Nachteile des Internet-Banking

  • Die Banken und Sparkassen verdienen weniger Geld und die vielen Angestellten verlieren ihren Arbeitsplatz.
  • Während sie in der Schlange vor dem Schalter stehen können sie kein Schwätzchen mit ihrer Nachbarin halten.
  • Sie haben keinen Grund früher von der Arbeit nach Hause zu gehen, weil sie in der Bank noch ein Überweisungsformular abgeben müssen.
  • Sie brauchen einen Computer mit Internetanschluss.
  • Sie wissen mit der eingesparten Zeit und dem eingesparten Geld nichts anzufangen.
Wenn sie trotz der vielen Nachteile wirklich und trotzdem das Internet-Banking nutzen wollen, erkläre ich ihnen hier wie es sicher von statten geht.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Führen sie das Internet-Banking nur durch, wenn sie nicht in Eile sind. Achten sie auf kleinste Abweichungen. Wenn ihnen irgendetwas komisch vorkommt, scheuen sie sich nicht, ihre Bank anzurufen.
  • Benutzen Sie ein aktuelles Antivirenprogramm.
  • Führen sie alle Aktualisierungen (Updates) ihres Betriebssystems (meistens  Windows) durch. Benutzen sie nur die automatischen Updates. Ignorieren sie alle E-Mails, die sie zu einem Update auffordern.
  • Ignorieren sie alle Aufforderungen ihrer Bank per E-Mail Passworte oder TAN's einzugeben.
  • Alle Zuschriften ihrer Bank mit Rechtschreibfehlern kommen mit höchster Wahrscheinlichkeit von Betrügern.
  • Alle Zuschriften ihrer Bank, die nicht ihren Nachnamen enthalten, kommen mit höchster Wahrscheinlichkeit von Betrügern.
  • Teilen sie niemals Passwörter und TAN (Transaktionsnummern) irgendjemand mit. Auch nicht wenn eine (angeblicher) Bankangestellter sie dazu auffordert. Keine Bank braucht jemals ihre geheimen Passworte und TAN's.
  • Bevorzugen sie ein Internet-Banking mit mobiler TAN (mTAN=Die TAN erscheint auf dem Handy/Smartphone) oder mit TAN-Generator. Wie das funktioniert, erklärt ihnen gern ihr Bankangestellter. Aber auch das ältere Verfahren über nummerierten (indizierten)  TAN's (iTAN) ist trotzdem  nicht unsicher. Betrüger haben es bei total unvorsichtigen Personen jedoch leichter.
  • Vergewissern sie sich, dass sie wirklich die Internetseite ihrer Bank benutzen. Hier zwei Beispiele mit der Deutschen Bank.
      Firefox Internet Explorer
    Wichtig ist, dass die Webseite mit "https" statt mit "http" beginnt und dass der Name der Bank immer gleich geschrieben ist. Wenn dort "www.deutschebank.de" oder ähnliches statt "www.deutsche-bank.de" stehen würde, wäre das ein eindeutiges Zeichen für eine betrügerische Seite.

Opa mit Enkelkind
Und nun frisch ans Werk und beantragen einen Internetzugang für ihr Konto. Das eingesparte Geld und die Zeit können sie nutzen, um sich mit ihren Enkelkindern eine schöne Zeit zu machen.



Die Begriffe Bank und Sparkasse werden hier gleichwertige benutzt.

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